Die Sprache der Natur
Die Sprache der Pflanzen:

Mach dich vertraut mit dem Geist der Pflanze. Wenn du anfängst zu lernen, arbeite immer zuerst nur mit einer Pflanze. Begleite sie einen Jahreszyklus und wenn du sie verstehst, verstehst du auch die anderen Pflanzen.
Wo wächst sie: welche Umgebung braucht sie, welche Erde oder Steine oder wächst sie am Wasser, im Schatten, im Wald, auf der Wiese, in der Sonne. Daraus lassen sich Rückschlüsse ziehen auf ihre Wirkungsweise ziehen. Wenn eine Pflanze auch auf Schutt und kargem Boden wächst , ist sie in der Lage, uns in schwierigen Lebenssituationen zu helfen. Siehe Johanniskraut.

Löwenzahn wächst auf fetten Böden, seine Beziehung ist die Leber, das Verdauungsorgan, daß sich besonders mit Fett befaßt, Löwenzahn unterstützt die Arbeit der Leber und Galle. Auch die Farbe und der Geschmack kann ein Bezug zu seiner Wirkung sein. Gallensaft (in der Leber produziert) ist gelb. Die Milch des Löwenzahn ist bitter wie Galle. Beobachte auch die Farbe der Frucht in ihrem Bezug zum Körper.

Schau dich genau um an ihrem Standort, was du sonst noch siehst in ihrer Umgebung, mit was wächst sie zusammen.

Beachte, die Blüte einer Pflanze ist ihr Geschlechtsteil. Wenn Du hineinschaust, erfährst du etwas über ihre Seele, ihr tiefstes Innerstes. Setze es in Bezug zu Dir!

Ernte- und Sammelzeit:
Nimm nie die ganze Pflanze, laß immer etwas zurück, damit sie weiterleben, sich vermehren kann.
aß immer etwas an dem Platz zurück als Dank an die Erde, die dieses Wunder vollbracht hat und für den Geist der Pflanze. Sommerkräuter sollen vor dem letzten Augustvollmond geerntet werden. Danach zieht sich die Energie der Pflanze zurück in die Erde zum Überwintern oder sie stirbt (einjährige, mehrjährige)

Gesammeltes:
-     sprich mit der Pflanze, erzähle ihr von Dir und lausche auf ihre Antwort
-     lege einen Zweig, ein Blatt unter dein Kopfkissen, stelle sie neben dein Bett, achte auf deine Träume
-     Sammle Mythen, Märchen und Erzählungen über eine  Frucht, ein Kraut. Sie erzählen viel über seine Wirkung
-     Den Pflanzen werden bestimmte Planeten zugeordnet, je nach dem Element, dem sie entsprechen.
-    Finde den Sinn und die Wirkung dieser Zuordnung heraus.
-     Für Kräutermischungen genau beachten, welche Elemente vermische ich, über der Erde, unter der Erde,             Farben.
-     Es gibt Kopfkräuter, Hals- und Brustkräuter, Bauchkräuter, Bein (Knochen) kräuter, Muskelkräuter, Seelenkräuter, Blutkräuter, versuche die Pflanze einzuordnen.
-     achte auf ihren Namen, der sagt ebenfalls viel über die Pflanze aus.
-     wie ist ihre magische Zuordnung, wird sie für Rituale gebraucht (z.B. Rosenblätter für ein Liebesritual)
-     welchen Gottheiten ist sie geweiht.

Nach diesen Kriterien könnt ihr auch Kräuterbücher beurteilen, ob sie wirklich das enthalten, was auch interessiert.

Die Sprache der Steine:

Steine sind ebenfalls Teil der beseelten Natur und haben daher selbst eine Seele.
Sie sind sehr alt. Die Erde brauchte sehr lange Zeit, bis ein Stein entstanden ist. Wie schnell ist er "geerntet, verarbeitet und ge- und verbraucht"
Im Gegensatz zu Pflanzen, die jährlich wiederkehren oder sich per Samen vermehren, hat ein Stein nur ein Leben.
Er wächst auf einem sogenannten Trägergestein.
Steine bilden sich aus Mineralen, die sich auf wunderbare Weise zu einem Stein zusammenfügen.
Was ist der Unterschied zwischen einem Edelstein und einem einfachen Kieselstein?
Steine sind Speicher der Botschaft vom Beginn der Erde alles was sie erlebt haben seit ihrer Geburt

Wenn du einen Stein bekommst:
- achte darauf wie er und von woher er zu dir kommt, ob er geschenkt, gekauft oder "gefunden" ist.
- Steine bringen das Karma ihres Platzes, der Art wie sie abgebaut werden und der Menschen, die sie besessen haben mit.

Wie begreife ich einen Stein:
- begreife ihn, im wahrsten Sinne des Wortes
- leg erst mal die Bücher weg
- nimm ihn mit der linken Hand auf, der Hand der Intuition
- halte ihn fest und nimm erst mal angenehm oder unangenehm war
- nimm keinen Stein der nichts sagt (aber - vielleicht spricht er erst später mt dir)
- nimm zuerst immer nur einen Stein, bis du ihn verstehst.
- mische anfangs keine Steine
- bewahre sie einzeln auf,  in Seide, Wolle oder wenigstens dünnem Papier
- Steine mit denen du im Moment nicht arbeitest verlieren nichts, lebe mit ihnen in deiner Umgebung

Mach dich mit ihm vertraut:
- wie wird der Stein genannt, oder sagt er dir seinen wahren Namen
- welche Farbe hat er: wie bei Pflanzen: die Farbe hat Bezug zum Körper, z.B. den Chakren
- aus was ist er (z.B. versteinertes Holz, Quarz, Kiesel, Metall), daraus ergibt sich Zuordnung zum Körper
- welchem Planeten ist er zugeordnet
- welchem Element ist er zugeordnet
- welche Magie steckt in ihm
- Du kannst Steine laden und entladen
- reinige die Steine unter Wasser, in Salbei oder über dem Rauch, in der Sonne (4 Elemente)
- du kannst grundsätzlich mit jeden Stein arbeiten
 - Gesetz der Magie "egal was es ist, es ist magisch, wenn du es dazu machst"
- mache deine eigenen Erfahrungen
- achte und ehre den Stein, es gibt ihn nur einmal und kein anderer gleicht deinem Stein
   (Der kleine Prinz, Kapitel 21)

Vielleicht inspiriert dich auch das  Märchen  vom Lehrerstein


Zurück zur Übersicht über meine Arbeit Zurück zur Homepage